BGM & BGF
Betriebliches Gesundheitsmanagement
Arbeitsfähigkeit erhalten, bevor sie fehlt.
Betriebliches Gesundheitsmanagement ist kein Angebot, das man einkauft, sondern ein Prozess, den ein Betrieb führt. Der Obstkorb und der Rückenkurs sind nicht falsch – sie greifen nur dort, wo ohnehin schon jemand hinschaut. Wirksam wird es, wenn vorher jemand geklärt hat, was diesem Betrieb tatsächlich fehlt.
Deshalb beginnt meine Arbeit mit einer Bestandsaufnahme: Wo entstehen Belastungen, wer trägt sie, welche Zahlen liegen bereits vor. Erst danach lässt sich sagen, ob es um Arbeitsplätze, um Abläufe, um Führung oder um das Verhalten Einzelner geht. Meist ist es eine Mischung – und genau deshalb verpufft, was ohne diese Klärung eingekauft wird.
Zwei Hebel greifen ineinander. Der eine liegt bei den Bedingungen: Arbeitsplätze, Abläufe, Zuständigkeiten, Führungsverhalten. Der andere liegt bei den Menschen: was jemand über Belastung weiß und was er im Alltag damit anfangen kann. Wird nur der zweite bedient, bleibt die Verantwortung bei den Beschäftigten hängen – und das spürt eine Belegschaft schnell.
Das Ziel ist nicht in erster Linie eine niedrigere Krankenquote. Es ist die Arbeitsfähigkeit: dass Menschen ihre Aufgaben über Jahre erfüllen können, ohne sich dabei zu verbrauchen. Die Fehltage folgen dieser Entwicklung, sie führen sie nicht an.
Der Prozess
- 01Analyse
- 02Bedarfsermittlung
- 03Interventionsplanung
- 04Maßnahmenentwicklung
- 05Umsetzung
- 06Evaluation
- 07Nachhaltigkeit
Im Detail
Der Weg zum wirksamen Gesundheitsmanagement
Analyse
- Bestandsaufnahme im Unternehmen
- Bedarfsermittlung
- Kennzahlen und Belastungsfaktoren
Planung
- Interventionsplanung
- Maßnahmenentwicklung
- Prioritäten und Ziele festlegen
Wirkung
- Umsetzung
- Evaluation
- Sicherung der Nachhaltigkeit
Die Anzeichen stehen selten im Krankenstand
Lange bevor die Fehltage auffallen, ändert sich anderes: Aufgaben bleiben liegen, Absprachen werden zweimal getroffen, Fehler häufen sich an Stellen, an denen früher nichts passierte. Erfahrene Leute gehen, und die Übergabe fällt schwerer als gedacht.
Diese Dinge landen in keiner Statistik, und deshalb werden sie lange als Einzelfälle behandelt. Wer sie zusammen betrachtet, sieht meist ein Muster – und damit auch die Stelle, an der sich etwas ändern lässt.
Erst hinsehen, dann handeln
Ich verschaffe Ihnen zunächst ein belastbares Bild: Gespräche, vorhandene Kennzahlen, Beobachtung der Arbeitsplätze. Daraus wird eine überschaubare Liste von Maßnahmen mit Aufwand, erwarteter Wirkung und Reihenfolge – nicht alles auf einmal, sondern das, was zuerst trägt.
Danach bleibe ich dabei. Umsetzung, Auswertung, Nachjustieren: Gesundheitsmanagement zeigt seine Wirkung nicht am Aktionstag, sondern im Jahr danach. Das gilt auch für Betriebe ohne akutes Problem – wer früh anfängt, verhandelt aus einer besseren Lage.
Einsatzgebiet: Betriebliches Gesundheitsmanagement für Unternehmen, Verwaltungen und Bildungsinstitute mit Schwerpunkt Niedersachsen, dazu Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen – von Wedemark aus, auf Anfrage auch bundesweit.
Weitere Leistungen
Nächster Schritt
Gesund arbeiten – über Jahre, nicht über Wochen
Vereinbaren Sie ein erstes, kostenloses Beratungsgespräch – zu betrieblichem Gesundheitsmanagement, betrieblicher Gesundheitsförderung oder systemischem Coaching.